Die ICETIGERS des EV Wiesbaden starten erfolgreich in die Pokalrunde der Hessenliga
Mit wenig Training aber einer sehr guten Besetzung starteten die ICETIGERS am vergangenen Sonntag zu Hause gegen die Rookie Rockets aus Limburg in die Pokalrunde. Bis auf Kai Schmidlin (berufsbedingt), Hendrick Fichtner , Darren Luke (3.Ausländer), Kappes ( Knieverletzung fällt bis Saisonende aus) , Pjotr Kasov und Lukas Hornung konnte Spielertrainer Möller auf alle Spieler zählen. Das Spiel begann blitzartig mit dem ersten Treffer für die ICETIGERS in der 2ten Spielminute (01:06) durch Yuri Bresler auf Zuspiel von Rückkehrer Alexei Gebel.
Dieser Start versprach ein torreiches Spiel, leider war das unregelmässige Training und die Feiertage allen Spielern noch anzusehen, dennoch hatten die EVW´ler mehr vom Spiel und drückten die EGDL mehr und mehr ins eigene Drittel. Ein weiterer Treffer wollte keinem EVW´ler mehr gelingen, sämtliche Schüsse wurden vom überragenden Limburger Schlussmann Marc Stromberg vereitelt, und hatte man ihn überwunden scheiterte man am eigenen Unvermögen. So trat die alte Eishockey Regel in kraft, wer vorne seine Chancen nicht nutzt wird hinten bestraft. So kam Limburg nach gewonnenem Bully im Icetigers Drittel zum 1:1 Ausgleichstreffer durch Schimkov auf Zuspiel von Homola in der 14ten Spielminute (13:18). Mit diesem unglücklichen 1:1 aus Sicht der drückenden Icetigers ging es in die erste Drittelpause.
Die Pausenansprache des Wiesbadener Trainers hatte es in sich, wenig positive Worte fielen. Nach der Drittelpause startete man ohne Heinrich-Adam-Ehrig (Moses), der nach einem Check gegen die Bande verletzungsbedingt passen musste. Er sollte nicht der letzte EVW´ler sein der frühzeitig das Spiel beenden musste. Nur eine Minute nach Beginn des zweiten Drittels (21:28) hatte der Limburger Holger Sabel seinen Auftritt, den durch die Luft fliegenden Puck wollte er mit Hilfe seines Schlägers abfangen,
sein Schlag traf unbeabsichtigt und durch eigenes Unvermögen die Unterlippe von Alexander Schumacher und verursachte einen tiefen Cut, der sofort genäht werden musste. Als Schumacher auf dem Weg ins nahe gelegene Krankenhaus war und Sabel mit Spieldauerdisziplinarstrafe in der Limburger Kabine, war es der Wiesbadener Stürmer Mario Viggiani, der nachdem Bornhausen und Möller am Limburger Goalie gescheitert waren, den zwischen den Beinschienen liegenden Puck mit Gewalt einschoss. Powerplaytor im dritten Nachschuss und Führung für die ICETIGERS in der 23ten Minute (22:22).
Nun war der Knoten geplatzt und die erwartete Torflut konnte beginnen, immernoch in Überzahl war es Andreas Dorn, der auf Zuspiel von Alexei Gebel nur eine Minute später (23:17) das Tor des Tages schoss. Von der linken Seite lief er völlig unbehindert am Limburger Torwart vorbei fast durch das komplette Drittel bis alle glaubten die Torchance wäre schon vorbei und Stromberg im Spagat auf der rechten Seite lag, schlenzte er den Puck ins freie Netz unter die Latte. 5 Minuten später (28:39) baute Nicolas Johansson auf Zuspiel von Witali Wölk (der 2te Vorsitzende, der seine Schlittschuhe schon lange an den Nagel gehängt hatte wollte es nochmal wissen und gab sein Debüt) die Führung für Wiesbaden auf 4:1 aus. Kurze Zeit später (30:51) revanchierte sich Bresler für das Zuspiel von Gebel zum ersten Treffer und brachte Alexei Gebel mit einem schönen Pass in Szene, den Gebel dankend zum 5:1 einschob. 3 Minuten später (33:23) war es Spielertrainer Alexander Möller, der neben dem Tor stehend einen Pass von Mario Viggiani von hinter dem Tor, ins kurze Eck versenkte. 6:1 für Wiesbaden. Nicht einmal eine Minute später (33:59) verwandelte Andreas Dorn ein Zuspiel von Victor Brauer zum 7:1. Sein zweiter Treffer an diesem Abend sollte der letzte im zweiten Drittel sein.
Im Schongang ging es ins letzte Drittel, ausser hartem Körperspiel und einigen Strafen, hatten die Limburger kaum etwas zu zeigen. Wiesbaden scheiterte wieder am starken Stromberg und am eigenen Unvermögen. Die Torchancen hätten für mindestens 20 Tore gereicht. Nur Schimkov konnte noch auf Zuspiel von Homola etwas Ergebniskosmetik betreiben, als er den gelangweilten Wiesbadener Goalie Bernd Boos in der 52 Minute (52:11) überwand. Bernd Boos zeigte in seinem zweiten Spiel dieser Saison eine solide Leistung und fuhr zu Recht seinen zweiten Sieg ein. Abschliessend bleibt zu sagen dass sich Limburg wacker geschlagen hat, aber nur Schimkov, Homola, Fuhr, und Kapitän Kaczhenski spielerische Akzente setzen konnten. Ohne Stromberg wäre es wohl ein Desaster für Limburg geworden. Das nächste Pokalspiel ist am kommenden Sonntag um 19:00 Uhr auf der Henkell-Kunsteisbahn in Wiesbaden gegen den EC Bad Nauheim 1b.
Strafen Wiesbaden: 16
Tore/Vorlagen Wiesbaden: Gebel (1/2), Dorn (2/0), Bresler (1/1), Möller (1/1), Viggiani (1/1), Johansson (1/0), Brauer (0/1), Wölk (0/1), Bornhausen (0/1)
Strafen Limburg: 23 plus 20 Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Holger Sabel
Tore/Vorlagen Limburg: Shimkov (2/0), Homola (0/2)












